Bei MyFriends geht es vor allem um eins: die täglichen Chancen, die Gott uns schenkt, über seine Hoffnung zu sprechen – oft ganz alltäglich, beinahe unscheinbar. Silvia erlebt in ihrem Secondhand-Laden immer wieder solche Momente, die doch viel größer sind, als sie sich am Anfang anfühlen.
In meinem Secondhand-Laden erlebe ich täglich Kontakte, meistens mit Frauen. Mit einer Kundin entwickelte sich schnell eine lockere Vertrautheit. Wir tauschten sogar unsere Handynummern aus und redeten oft über ein gemeinsames Kaffeetrinken, doch es blieb immer beim oberflächlichen Smalltalk zwischen den Kleiderständern. Die geplante Begegnung fand nie statt. Als wir uns eine Zeit lang aus den Augen verloren hatten, dachte ich: Schade, vielleicht hat Gott doch eher andere Menschen vorbereitet. Aber sie blieb mir im Gedächtnis.
Vor Kurzem stand sie wieder im Laden und teilte ihre Geschichte: Ihr Sohn war in eine schlimme Abhängigkeit geraten und nur noch ein Klinikaufenthalt konnte helfen. Zank und Streit waren an der Tagesordnung. Gerade war ein Klinikplatz frei geworden und ich versprach ihr, für sie und ihren Sohn zu beten. Es war das erste Mal, dass ich eine „christliche Aussage” ihr gegenüber traf. Ihre Dankbarkeit war groß, aber ich glaube, am dankbarsten war sie für das aufmerksame Zuhören.
Immer wieder erfahre ich, dass Gott seine eigene Zeit hat, wann und wie wir Menschen im Sinne von Love. Pray. Care. wirklich nah sein können. Ich bin gespannt, wie sich dieser Kontakt weiterentwickelt und lege es in Gottes Hand. Der Heilige Geist kann Ideen und Begegnungsmöglichkeiten schenken. Dafür möchte ich offen sein und nicht übereilt vorpreschen. Gott hat einen anderen Blick auf Menschen und Situationen – seine Zeit ist nicht immer meine Zeit. Aber: Ich will bereit sein!
In diesem Sinne wünsche ich uns allen diese von ihm geführten Begegnungen.
Silvia Huth – MyFriends Deutschland

Neulich ist mir beim Suppe-würzen ein Missgeschick passiert: Meine Lieblings-Gemüsesuppe wurde ungewollt zur Knoblauchbombe. Da wurde mir wieder bewusst: Weniger ist oft mehr!
Aber es gibt gute Nachrichten!
In Jesu Liebe verwurzelt
Einer sieht die Herausforderung: „
„Ich bin ermutigt, weiterzugehen. In meiner Kleingruppe wollen wir auf jeden Fall bis zum Jahresende 2024 weitermachen. Danke!“