Unser Fußball-Ministry PRO11 war in diesem Sommer an vielen verschiedenen Orten in Deutschland unterwegs – von Halsbach in Bayern über Ravensburg in Baden-Württemberg bis nach Siegen, Marburg, Dresden und Berlin. An all diesen Orten durfte das Team gemeinsam mit Gemeinden Fußballschulen veranstalten und dabei erleben, wie Fußball Menschen verbindet und Begegnungen mit Jesus möglich macht. Und nicht nur das: mit kleinen Teams aus Ehrenamtlichen konnten die Ballsportler nach Rumänien und Albanien reisen, um Menschen vor Ort zu dienen, Zeit mit ihnen zu verbringen und sie in ihrer Arbeit zu unterstützen.
Meine Woche in Rumänien – Max berichtet
Anfang September durfte ich gemeinsam mit PRO11, Gain und fünf weiteren ehrenamtlichen Mitarbeitenden eine Woche in Rumänien verbringen. Ausgangspunkt war eine Gemeinde in Brașov. Von dort aus fuhren wir an zwei Tagen in ein nahegelegenes Sinti- und Roma-Dorf. Dort spielten wir mit den Jugendlichen Fußball, verbrachten Zeit mit ihnen und erzählten ihnen von Jesus.
Viele Menschen in diesen Dörfern leben unter sehr einfachen Bedingungen. Umso schöner war es für mich zu sehen, welche Freude die Jugendlichen beim Fußballspielen hatten. Gleichzeitig hat mich beeindruckt, mit welcher Hingabe sich die Pastoren vor Ort in ihre Gemeinde und besonders in die Jugendlichen investieren.
Ein weiterer besonderer Moment für mich war der Besuch eines von einem Deutschen gegründeten Kinderheims. Die Einrichtung besteht inzwischen aus mehreren Häusern und wird aktuell sogar erweitert, um weiteren Kindern ein Zuhause geben zu können.
Mich hat vor allem die Geschichte dahinter berührt: Ein Mann aus Deutschland hatte den Ruf bekommen, sich in Rumänien um Kinder zu kümmern. Heute finden dort Kinder, die teilweise bereits traumatische Erfahrungen gemacht haben, ein neues Zuhause und liebevolle Eltern, die sich um sie kümmern.
Für mich war es beeindruckend zu sehen, wie der Glaube an Gott trägt und versorgt. Aus einem Haus sind mittlerweile fünf Häuser geworden – und die Liebe Gottes wird an die Kinder weitergegeben.
Auch in einem Kinderdorf durften wir gemeinsam mit Gain Schulranzen für die bevorstehende Schulzeit vorbeibringen. Dort lernten wir Antonia kennen, die für das Kinderdorf verantwortlich ist. Trotz aller Herausforderungen und Umstände war deutlich zu spüren, wie sehr ihr die Kinder am Herzen liegen. Es ist ihr ein echtes Anliegen, dass sie gut versorgt sind und gleichzeitig von Jesus erfahren.
Mich hat dabei besonders berührt, wie viel Freude ein scheinbar einfacher Schulranzen auslösen kann. Die strahlenden Gesichter der Kinder und ihr Lächeln werde ich so schnell nicht vergessen.
Wenn Kinder selbst anfangen zu beten – Silas berichtet
Ich durfte in diesem Sommer unter anderem bei der Fußballschule in Ravensburg dabei sein. Dort habe ich erlebt, wie neugierig einige Kinder waren, wenn es um die Bibel und um Jesus ging.
Ich war im Team „Südkorea“ und bereits am zweiten Tag fragten die Kinder während unserer Teamzeit, ob sie selbst laut beten dürften. Sie erzählten Gott einfach von ihrem Tag, von dem, was sie beschäftigt, und von dem, was sie bewegt.
Für mich war es unglaublich schön zu sehen, wie selbstverständlich die Kinder mit Gott ins Gespräch gegangen sind. Es hat mich neu daran erinnert, wie einfach und für jeden zugänglich Gott und das Gebet sind. Dafür braucht es keine besonderen Worte oder Vorkenntnisse – man kann einfach so zu Gott kommen und ihm erzählen, was einen beschäftigt.
Auch bei der Abschlussveranstaltung, zu der die Eltern eingeladen waren, durfte ich erleben, wie wertvoll die Woche für die Kinder gewesen ist. Wir überreichten jedem Kind eine Urkunde und wollten ihnen damit noch einmal ganz bewusst Wertschätzung für ihre Teilnahme und ihren Einsatz entgegenbringen.
Viele Kinder bedankten sich bei uns und fragten direkt: „Wann ist die Fußballschule nächstes Jahr wieder?“
Besonders gefreut hat mich auch das Feedback einer Mutter nach der Fußballschule:
„Ihr habt das echt richtig wertschätzend mit den Kindern gemacht.“
Genau solche Rückmeldungen und Erlebnisse machen mir deutlich, warum wir die Fußballschulen machen. Es geht nicht nur um Fußball. Es geht um Begegnungen, Wertschätzung, Beziehungen – und darum, Kindern zu zeigen, dass sie gesehen und geliebt sind und dass sie Jesus kennenlernen dürfen.
glichkeiten zur Mitarbeit sind dabei so vielseitig wie unsere Angebote: Egal ob Kochskills, Social-Media-Kenntnisse, Ersthilfe-Erfahrung oder die Arbeit mit Menschen – bei uns ist jeder willkommen.
ich mit unserem Leben: Wir alle sehnen uns nach Liebe, Respekt und Anerkennung. Dabei versuchen wir auf unterschiedlichste Art und Weise dieses Loch zu füllen, doch es klappt nicht. Der Durst wird nicht gestillt und weitere Löcher (durch Verletzungen, Worte etc.) erschweren den Prozess. Es ist ein Umstand, den nur einer retten kann: Jesus. Er ist es, der unsere kaputten Herzen heilt und eine neue Perspektive schenkt. Wie ein Klebeband, das die Löcher verschließt und eine Liebe, die bleibt und Wert verleiht.
Während eines unserer letzten Fußball Camps hatte Lukas, einer unserer
Konkret helfen sie uns, 

Am Nachmittag konnten wir unsere Passion für den Sport und Glauben verbinden. In einer Soccerhalle tobten wir uns nicht nur sportlich aus, sondern wurden auch herausgefordert. Jeder Teilnehmer bekam eine Challenge, die es umzusetzen galt. Die Idee: Herausforderungen bestreiten, die es auf den Plätzen immer wieder gibt, wie einen Impuls in der Halbzeit zuhalten (selbstverständlich auch mal auf Englisch) oder einen Glaubenskurs für Erwachsene vorzustellen. Mit Fallbeispielen versteht sich. Ganz praxisnah, genau wie unsere Arbeit. Es war unheimlich bereichernd, die Aktionen auszuwerten und gemeinsam zu lernen.
Es ist kurz vor 0 Uhr. Wir befinden uns mit einem vollkommen übermüdeten, aber bis in die Haarspitzen motivierten Team an der Grenze zwischen Serbien und Montenegro. Nur noch eine Grenze gilt es zu überwinden, dann sind wir nach 17 Stunden Autofahrt endlich angekommen. Zu siebt waren wir auf dem Weg zu einem Fußball Mission Trip nach Mojkovac, einer kleinen Stadt im Norden Montenegros. Im Gepäck hatten wir u.a neue Fußballschuhe, Bälle und Kleidung eines bekannten deutschen Sportartikelherstellers. Der Verkaufs Warenwert lag locker bei 10 000€. Die Artikel haben wir mitgebracht, um die bedürftige Roma Community im Land zu beschenken und zu segnen.
Währenddessen sitzt der verbleibende Teil des Teams im Auto und betet Sturm für Gottes Eingreifen und Schutz in dieser Situation. Nichtsdestotrotz bleibt der Beamte bei seiner Meinung und gestikuliert wild in Richtung unseres Autos. Doch auf einmal passiert etwas, mit dem keiner gerechnet hat. Anstatt auf die hinter uns liegende Straße zu zeigen, weist der Beamte mit seinem stetigen „No, Go!” auf einmal zur Grenze nach Montenegro und lässt uns vollkommen unerwartet mitsamt den Kisten im Kofferraum ziehen. Vollkommen überrascht und überwältigt passieren wir ohne weitere Probleme die Grenze zwischen Serbien und Montenegro und haben seitdem ein Erlebnis mehr im Gepäck, was wir so schnell nicht wieder vergessen werden.