Vom Ruf zur Berufung – ein FocusBerufung-Fazit

9 Monate. So lange begleitet das Team von FocusBerufung die Teilnehmenden der Berufungskurse. Sie geben Denkanstöße, hören zu, fragen nach und begleiten so eine feste Gruppe von 10 bis 12 Reisenden auf ihrem Weg zu einer ganz persönlichen und individuellen Antwort auf die Frage: „Was hat sich Gott wohl dabei gedacht, als er mich erschaffen hat und was ist seine Idee für mein Leben?”

FocusBerufung – ganz persönlich

Auch Carl (Name geändert) machte sich auf diesen Weg. Als Leiter einer Gemeinde investiert er viel in andere. Er ist selbst Weg- und Richtungsweiser, Ermutiger und Ratgeber, doch war das wirklich seine Berufung? Ist er dazu geschaffen und am richtigen Platz? Für ihn war klar: Die eigene Berufung zu kennen ist untrennbar mit Freude verbunden, Selbstbewusstsein, Selbstsicherheit. Also war es für ihn an der Zeit, Gott um eine Antwort zu bitten – besser jetzt als nie. 

Ein dreiviertel Jahr setzt er sich intensiv mit Gott, Berufung im Allgemeinen und seinem ganz persönlichen Design auseinander. Wird herausgefordert, lernt vieles dazu, wird bestätigt und an manchen Stellen auch korrigiert. Zum Abschluss dieser Reise bekommen die Teilnehmenden den Auftrag, einen Reflexionsbogen auszufüllen und zusammenzufassen, was sie über sich und ihre Berufung erkannt haben. Carl selbst hatte sein Wissen über seine Berufung vor dem Kurs als „diffus” bezeichnet. Doch das gehört nun der Vergangenheit an. Die Ausarbeitung, die er am Ende des Kurses an seinen Mentor schickte, beeindruckt das gesamte Team. 

Ein ehrliches Fazit

„Mir wurde letztlich deutlich, dass Berufung primär Beziehung zu Gott ist und nicht nur eine Rolle oder Funktion. Die Einsicht, dass Gott mich schon vor meiner Geburt bedacht hat und mehr Potenzial in mich gelegt hat, als mein Umfeld fordert, gibt mir inneren Halt, Leichtigkeit und Orientierung”, startet Carl in seine Überlegungen. Er schreibt über die Erkenntnis, wie gut er seine Eigenschaften, Begabungen und Charakterzüge in seiner aktuellen Rolle als Gemeindeleiter einsetzen und ausleben kann. Er formuliert seinen ganz persönlichen Berufungssatz – klar, deutlich, auf den Punkt gebracht – und hält nach vorn schauend fest, welche Frucht mit Hilfe  dieser neuen Erkenntnisse in 5 Jahren sichtbar sein soll. 

Aus jeder Zeile, jedem Satz, strahlt eine Gewissheit über sein Selbst, wie sie nur Gott schenken kann. Das begeistert. Nicht nur das Team von FocusBerufung, sondern auch ihn selbst. Und so schließt er seinen Bericht und damit auch das Seminar mit seinem ganz persönlichen Fazit ab:

„Noch beim Schreiben dieser Zeilen bin ich verblüfft, wie genau ich durch den Kurs und die Methoden meine Berufung formulieren konnte. Das Bewusstsein, dass diese Berufung meine von Gott vorbereitete Bestimmung auf Erden ist, gibt mir Kraft und Mut, sie zu leben — alles mit Hilfe meines Herrn Jesus und zur Ehre Gottes.”

Du möchtest dich ebenfalls auf die Reise zu deiner persönlichen Berufung machen? Dann informiere dich hier über die Berufungskurse von FocusBerufung!

Mitch K. – creative lab

Der Sommer naht und damit das Finale an allen Kursstandorten von FOCUS BERUFUNG.
Knapp 40 Teilnehmer sind insgesamt dabei gewesen und haben sich intensiv auf die Entdeckungsreise zu den eigenen Stärken und Gaben begeben. 

Drei Teilnehmer berichten

„Ängstlich und unsicher bin ich gestartet, aber ich durfte immer mehr meine Identität in Christus wahrnehmen und habe vieles über mich gelernt. Ich bin mutiger und entschlossener und darf in Gottes Gegenwart leben!“

erzählt uns Sandra als ihr persönliches Resümee des Seminars. Dabei strahlt sie über das ganze Gesicht. Wir wissen noch genau, mit welcher Unsicherheit sie im September angefangen hat und eigentlich müsste man ein Vorher-Nachher-Foto haben, da die innerliche Veränderung so deutlich an ihrem Äußeren zu sehen ist. 

Aber sie ist längst nicht die Einzige.
Kristin, eine fröhliche Frau, immer in Action und schnell mit dem Wort, lässt uns an ihren Emotionen teilhaben:


„Diese neun Monate sind eigentlich das erste Mal, dass ich das Gefühl hatte, ein gleichwertiger Teil einer Gemeinschaft zu sein. Ich durfte so sein, wie ich bin und wurde einfach angenommen. Nach und nach durfte ich entdecken, was meine echten Stärken sind und dass ich so, wie ich bin, wertvoll bin“


Wow! Jeder der Anwesenden erzählt eine ähnlich bewegende Geschichte und wir sind gerührt und als Mitarbeiter selbst dankbar, dass Gott so wertvolle Impulse gibt und das, was wir versuchen den Teilnehmern zu vermitteln, auf so enorm fruchtbaren Boden fallen lässt.


Und da ist noch Simon, Meister seines Fachs und ein tougher Typ. Er weiß grundsätzlich um seine Stärken aber fragt sich, wie er damit anderen dienen kann. Er sagt folgendes:

Ich kann über meine Berufung nun klar sagen, dass ich als Ausbilder und Trainer Benachteiligten und Jugendlichen helfen kann, ihr Lebensziel zu erreichen. Durch meine Gaben Handwerk und Glauben, sowie meine Ausdauer wird dies gut gelingen“

Wir bleiben dran und freuen uns, weiter mit den „alten“ Kursteilnehmern in Verbindung zu bleiben und ab September mit neuen Leuten zu starten!

Götz Pecking – Leiter FocusBerufung