Eine Kampagne für das Frau-Sein
Wie können wir Frau-Sein in all seinen Facetten feiern und gleichzeitig einen sicheren, stärkenden Raum für die Stimmen und Perspektiven von Frauen schaffen? Diese Überlegungen führten das Team von CAMPUS WE in die sozialen Medien. Einige Frauen aus dem Netzwerk erstellten Videos, in denen sie offen teilten, wer sie als Frau sind und welche Facetten ihres Frau-Seins sie feiern. Diese ehrliche, herzerwärmende Kampagne zum Weltfrauentag ging viral und berührte viele Menschen.
Marias Leidenschaft für diesen Tag ist spürbar, als die CAMPUS WE-Leiterin fragt: „Was feiere ich an Frauen?“ Ihre tiefe Sehnsucht ist es, dass alle – Männer und Frauen gleichermaßen – in diesen Tagen innehalten, um eine Antwort zu finden und ihr Ausdruck zu verleihen. Mit einem Kompliment oder Dankeschön an eine Freundin, die eigene Mutter, Schwester oder Ehefrau. Oder einfach eine Frau im eigenen Umfeld, um zu zeigen, wie wunderbar sie ist.
„Mein Traum ist es, den Weltfrauentag als eine Chance zu begreifen, die Schönheit und Stärke zu feiern, die Gott in jede Frau hineingelegt hat. Das ist für mich wahre Solidarität“, erklärt Maria mit leuchtenden Augen. „Und ich wünsche mir von Herzen, dass diese Welle der Verbundenheit sich weiter ausbreitet.“
Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen
Diese Verbundenheit blieb nicht nur ein netter Gedanke, es folgten konkrete Taten. Auf einer Konferenz von CAMPUS CONNECT teilte Maria am Weltfrauentag diese Vision mit den Studierenden. Als Zeichen der Solidarität wurde eine Spende für ein Frauenhaus im Hochtaunuskreis gesammelt. Ein gemeinsames Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Um gemeinsam eine Arbeit zu unterstützen, die betroffene Frauen stärkt. Um sich mit Frauen zu solidarisieren, die mehr Schutz und einen Neuanfang verdient haben. Und um dem Bösen wirklich etwas Gutes entgegenzusetzen.
“Ich möchte den 8. März mit neuer Bedeutung füllen und für Christen zurückgewinnen”, betont Maria. „Ich wünsche mir, dass wir an diesem Tag das Frau-Sein feiern. Und gleichzeitig nicht vergessen, dass auch heute noch Frauen von Gewalt betroffen sind und für ihre Freiheit kämpfen.”
Weitere spannende Ministry-Storys findest du im CAMPUS report.
Ein Gespräch hat mich an diesem Wochenende in besonderer Weise bewegt. Doro und ich kommen beim Abendessen ins Gespräch darüber, was sie motiviert hat, zum Wochenende zu kommen. „Eigentlich leite ich ja nicht wirklich, doch ich bin trotzdem gekommen, weil mich zwei Mitarbeiterinnen von Campus eingeladen haben“, meint sie. Verwundert frage ich, was sie denn beruflich macht. Und bin überrascht, als sie erzählt, dass sie Lehrerin, Mama und in der Gemeinde für einen Hauskreis verantwortlich ist. Schwups, sind wir mitten in einem Gespräch darüber, was Leitung im Kern ausmacht.
Doch das sollte nicht die einzige Wunder-Geschichte dieses Wochenendes sein. Während eines Gesprächs im Orga-Team meint eine Mitarbeiterin, dass zwei der Teilnehmerinnen Schwestern seien und durch ihre Eltern von
Jede der 14 Teilnehmerinnen hat eine eigene und besondere Geschichte, wie sie dazu gekommen ist. Wir freuen uns als Team von
Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen sind wir dieser Frage nachgegangen. Wir haben ein Stück mehr entdeckt, welche Themen jede Einzelne bewegen und wie sie ihren eigenen Predigtstil entwickeln kann. Wir waren eine bunte Truppe: Frauen unterschiedlichen Alters und aus unterschiedlichen Gemeindehintergründen waren angereist. Sowohl aus der Schweiz als auch aus Deutschland. Einige konnten als geübte Predigerinnen neue Impulse mitnehmen, während andere ermutigt wurden, in den kommenden Monaten zum ersten Mal als Predigerin eine Bühne zu betreten.