Central Conference 22

Leider müssen wir die Central Conference 2022 absagen. Alle, die sich bis heute angemeldet haben, werden schriftlich informiert.

Unser Ministry central arts präsentiert die erste Central Conference in Deutschland (cc22.centralarts.net). Kreativschaffende und Kunstinteressierte sind vom 10. – 11. Juni 2022 eingeladen, nach Ludwigsburg-Kornwestheim ins „K“ zu kommen, um ein inspirierendes Wochenende zu erleben. Mit Talks und Interviews. Portraits und Diskussionen. Workshops und Bühnen.  Zwei Tage Popkultur und Kirche.

Die Conference findet unter dem Motto: Der Booster für deine Kreativität statt. Im Rahmen des 2-tägigen Programms mit ausgewählten Speakern werden die Teilnehmenden in ihrer Kreativität und ihrem Glauben gleichermaßen gestärkt. Mit Gästen wie Dr. Johannes Hartl (Eden Culture – Ökologie des Herzens), Kirstine Fratz (Zeitgeist), Jake Isaac (Honest Soul, Honest Songs), Luana Knöll (Netflix Schauspielerin – Ein Leben am Set), Sarah Brendel (Aktive Hilfe mit Kunst – Künstlerkommunität Röhrsdorf), Katha Hailom – Hints & Kunst (Kreativität & Business), Good Weather Forecast (Pursue Your Dreams), Alexander Ronsdorf (Storytelling), Yasmin Palij (Künstlerin – Gründerin „Art for Charity“) und vielen weiteren kreativen Köpfen. Ein weiteres Highlight ist das Konzert mit Rend Collective (IRL) in der MHP Arena Ludwigsburg, zu dem alle Central Conference Teilnehmende am Samstagabend freien Eintritt haben. 

„Es gibt zahlreiche Kreative in der riesigen Kunstszene, die sich mit ihrer christlichen Spiritualität manchmal wie Satelliten auf weitem Flur allein fühlen. Während der Conference und bei unseren sonstigen Treffen dürfen wir erleben, dass central arts als Bewegung Brücken baut“, so Dave Stielper, Leiter von central arts Deutschland. Für aktive Kunstschaffende aus allen Sparten (Musik & Producing, Tanz, Theater, Design, Artwork, Wortkunst, Malerei, Fotografie, Videografie und digital arts) entsteht ein Raum für Glaube und Kunst im Dialog. Alter spielt hierbei keine Rolle! Ebenso herzlich eingeladen sind Kunstinteressierte, die ein Feuerwerk der Sinne erleben und neue Ideen tanken möchten. 

„Ich habe selten ein Kreativ-Treffen mit so wenig Selbstdarstellung und Ellbogen-Mentalität von allen Beteiligten erlebt.“ (Kunstschaffende des central arts Netzwerks)

Die vergangenen zwei Jahre haben unter zahlreichen Kreativen massive existentielle Nöte, Zukunftsängste und Perspektivlosigkeit hervorgerufen. Für die Gestaltenden unserer Gesellschaft ist gerade jetzt ein Netzwerk wichtiger denn je – ein Netzwerk, ohne Konkurrenzkampf, mit Offenheit füreinander und fröhlich Kunst geschaffen wird – ganz unter dem Motto “soli deo gloria”.

Central Conference 2022 | 10.-12. Juni 2022 in Ludwigsburg-Kornwestheim

Infos und Anmeldung auf cc22.centralarts.net

„Ach dich gibts auch in 3D! “

Das konnte man des öfteren hören, als sich am letzten Aprilwochenende ca. 70 Musikschaffende aus Klassik und Jazz aus ganz Deutschland und darüber hinaus in der Musikstadt Leipzig getroffen haben. Seit crescendo Deutschland als Minstry im Februar 2020 neu gestartet hat, waren durch Corona derartige Live-Treffen leider nicht möglich.

Inhaltlich ging es um drei große Warum im Künstlerleben:

  • Warum ich?
  • Warum Kunst?
  • Warum Gott?

Wie klingt das alles in mir zusammen durch mich hindurch?

Ein Teilnehmer der crescendo-Konferenz PERSONANZ schrieb nach der Konferenz: „Ihr habt eine  wundervolle Art, tiefgründig aus der Gottesbeziehung zu sprechen und in sie einzuladen, ohne dass es religiös daher kommt. Das ist wirklich auch eine Kunst!“

Die PERSONANZ bestand aus viel Vernetzung, spannender und tiefer Musik aus den Genren Klassik und Jazz. Das Wochenende enthielt zudem die Uraufführung von „Cloud of Witnesses“, eine Komposition für ein kleines Orchester von Annette Blecher, verschiedenste Künstlerinterviews, diverse Workshops und ein spezieller interaktiver Künstlergottesdienst mit einem großen Labyrinth.

Du möchtest mehr erfahren – dann besuch gerne die Konferenz-Website (crescendo-deutschland.de/konferenz22).

Weitere direkte Eindrücke findest du in diesem IDEA-Artikel.

Ich wohne in einem Wohnblock mit sehr vielen verschiedenen Menschen aus verschiedenen Kulturen und unterschiedlichen sozialen Strukturen. Regelmäßig bete ich dafür, dass Gott mich in meiner direkten Umgebung zum Segen setzt.

Mit vielen Nachbarn habe ich nette Begegnungen, mit einigen schon tiefere Gespräche oder auch mal ein Treffen auf eine Tasse Kaffee. Manchen kann ich praktisch helfen, wenn sie in Not sind. Zu Weihnachten und Ostern schenke ich meinen Mitbewohnern Süßigkeiten und lege eine evangelistische Zeitschrift dazu. Mit Tränen in den Augen der Beschenkten gab es deshalb schon Dankesreaktionen. Inzwischen weiß die Mehrheit in meiner Umgebung, dass ich etwas „mit Gott am Hut“ habe.

Mit einer Frau hatte ich bisher nur flüchtig Kontakt und eher nur oberflächliche Smalktalk-Begegnungen. Sie zeigte sich dem christlichen Glauben sehr skeptisch gegenüber und war nicht weiter an Kontakt interessiert. Kürzlich traf ich sie nach längerer Zeit im Hausflur und fragte, wie es ihr geht. Daraufhin brach sie in Tränen aus und erzählte vom plötzlichen Herztod ihres Partners. Ihre Schilderung hatte mich total berührt und wir standen dort im Flur und weinten beide. Ich bot ihr an, wenn sie weiteren Gesprächsbedarf hat oder spazieren gehen möchte und sonstige Hilfe bräuchte, dass sie gerne bei mir klingeln könnte.

Zwischenzeitlich bestellte ich für sie ein Buch über Trauerarbeit als Geschenk für die nächste Begegnung. Tatsächlich klingelte sie einige Tage später und bat um einen gemeinsamen Spaziergang. Am gleichen Tag kurz vorher kam das Buch mit der Post und sie war total dankbar und berührt, dass ich es einfach so schenken wollte. In den nächsten Wochen traf ich mich regelmäßig zum Spaziergang, um einfach nur zu hören was sie bewegte und um für sie da zu sein. Ich versprach, besonders am Tag der Beisetzung für sie zu beten und begann ihr Ermutigungen per WhatsApp zu senden.

Inzwischen ist Vertrauen zwischen uns gewachsen und in ihr wuchs Interesse, auch mehr aus meinem Leben zu hören. Hier und da ergibt sich seitdem die Möglichkeit ihr zu erzählen, wie meine Beziehung zu Christus mein Leben prägt und trägt. Diese Art zu glauben ist ihr fremd und doch ist sie interessiert. Vor kurzem ist sie erstmals mit in meine Gemeinde gegangen, um ein Konzert mit einem christlichen Sänger mitzuerleben. Ich hoffe und bete weiter, dass sie eine Begegnung mit Jesus erlebt und dass ich sie in guter Weise weiter begleiten und mit Jesu Liebe immer mehr in Berührung bringen kann.

Birgit, Mitarbeiterin von MyFriends

Am Sonntag, den 22. Mai 2022 kommt The CHOSEN und die SCM Verlagsgruppe zu uns in den CAMPUS HUB Nürnberg. Gemeinsam feiern wir ab 17:30Uhr im Livestream und vor Ort den Release der 2ten Staffel von The CHOSEN auf deutsch.

Eingeladen sind alle die, die sich für die Serie The CHOSEN in der Vergangenheit eingesetzt haben und diverse Pressevertreter. Gemeinsam wollen wir den Release von Staffel 2 erleben und danach noch gebührend feiern. Das tun wir nicht nur mit einer Show vor Ort in Nürnberg, sondern übertragen diese auch per YouTube für alle Fans.

AUCH DU KANNST MIT DABEI SEIN!

Wir von Campus für Christus verlosen ab diesen Donnerstag, den 12. Mai auf unserem Instagram-Kanal campus_deutschland 5 x 2 Tickets für diesen exklusiven Release-Abend.

An dem Abend erwartet dich unter anderem live on Stage eine US-Delegation von The CHOSEN und Angelsstudio, Musik von Samuel Harfst an der Gitarre, Christof Unterberger am Cello unterstützt von unserem Ministry central arts und viele weitere Gäste. Der Abend wird moderiert von Flo Stielper (Nationalleiter Campus für Christus) und Lukas Furch (The CHOSEN Deutsch). Und wir schauen gemeinsam erstmalig live Folge 1 von Staffel 2 auf deutsch.

Der gesamte Release-Abend wird ab 17:30 Uhr live auf dem YouTube-Kanal von The CHOSEN Deutschübertragen. Neben der Vorstellung der ersten Merch-Kollektion, hast du auch über den Livestream die Möglichkeit, DVDs vorzubestellen und direkt mit dem Team zu interagieren.  

GEWÖHN DICH AN ANDERS.

Anders ist The CHOSEN in jeder Hinsicht: Keine Hollywood-Produktion, sondern das größte durch Crowdfunding finanzierte Filmprojekt aller Zeiten. Anders ist auch Jesus in The  CHOSEN – menschlich, warmherzig, humorvoll und einfach unwiderstehlich. Anschauen kann man die Erfolgsserie über eine eigene App, kostenlos und ohne Registrierung. Schon die erste Staffel der auf 7 Staffeln angelegten Serie hat allein in der App über 4 Millionen Views aus Deutschland. Die DVD steht seit Erscheinen auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste mit inzwischen über 50.000 verkauften Exemplaren. Besonders die Darstellung der menschlichen Seite von Jesus, die stimmigen Hintergrundgeschichten und die hohe Produktionsqualität begeistern. Alle Informationen finden Sie auf www.the-chosen.net

Passend dazu erstellen wir von CAMPUS im Auftrag des SCM für jede Staffel ein Workbook und Online-Kurs:
The CHOSEN experience für Kleingruppen und Einzelpersonen. 

Staffel 1 ist bereits in unserem Online-Shop erhältlich, die weiteren Ausgaben pro Staffel folgen.

Weitere Informationen findest du unter www.the-chosen-experience.de.

Vor zwei Wochen hatte ich (Phelan, Student aus Köln) eine sehr besondere Begegnung. Jemand hatte wirklich erlebt, dass Jesus im Krankenhaus neben ihm stand und gesagt hatte, „Komm zu mir“.

Das Ganze fand beim Outreach auf der CONNECT22 statt, bei der Studierende aus ganz Deutschland zusammenkommen: Worship, Impulse, Austausch untereinander und natürlich – Outreach. Denn unser Herz schlägt dafür, Gottes Liebe in Wort und Tat weiterzugeben.

Ich durfte mit einer Studentin aus Freiburg zusammen in die City los ziehen, um dort über Gottes Liebe zu sprechen. Dort haben wir einen 50-jährigen Mann angequatscht. Wir hatten ihn gefragt was für ihn die vier Symbole von THE FOUR (Herz, Geteilt, Kreuz, Fragezeichen) bedeuten und ihm dann erklärt was die Symbole für uns bedeuten. Da fing der Mann an von sich zu erzählen, von seiner schweren Kindheit, seiner psychischen Krankheit, dass er lange Atheist war und, dass er vor gut zwei Jahren ein einzigartiges Erlebnis im Krankenhaus hatte! Jesus stand bei ihm am Bett und hat zu ihm gesagt: „Komm zu mir“. Wie krass! Auf die Rückfrage, ob er Christ sei und er dies nicht wusste, habe ich die Kernpunkte des Evangeliums nach THE FOUR geteilt und ihn dann gefragt, was ihn davon abhält, sein Leben hier in diesem Moment Jesus zu geben. Nach kurzem Überlegen sagte er: „Nichts eigentlich.“ Und dann durfte ich mit ihm zusammen ein Übergabegebet sprechen und er hat Jesus angenommen. Wie genial, das war so ein besonderer Moment! Er hat sich sehr gefreut und bedankt. Für mich war es so genial, weil alles so von Gott geführt war, dass er uns im richtigen Zeitpunkt zur richtigen Person geführt hat. Aber auch, wie Gott diesen Moment im Leben des Mannes vorbereitet hat!

Was für einen hammer Gott wir doch haben, wie er uns gebraucht und wie er Dinge in die Wege leitet, wie „Zufälle“ manchmal einfach entstehen. Ich durfte es in diesem Moment wieder ganz besonders spüren, dass wir einen Gott haben, der alles in der Hand hält.

Ohne Zögern und Zaudern hat er „Ja“ gesagt – und das gleich zweimal. 2019, als die damalige Geschäftsleitung ihn in ihre Runde berufen hat und erneut im Jahr 2022, als er das Mandat von ‘Boppi’ für die Nationalleitung unserer Organisation übertragen bekam. 

Dieses gelebte „ich mache es einfach“ ist nicht nur seinem jugendlichen Eifer geschuldet, sondern Flos’ Kreativität und seinen visionären Ideen, seinem Gespür für Qualität und nicht zuletzt natürlich seiner Anpacker-Mentalität und dem tiefen Anliegen, Gottes Liebe relevant in unsere Gesellschaft zu reflektieren. Flo hat unter anderem in den letzten Jahren das TV-Format REAL TALKS, die Benefizaktionen Hoffnungsschimmer21 und 22 ins Leben gerufen sowie die Lesetour im C-Werk mit Dr. Johannes Hartl verantwortet. 

Wer in Flo Stielper bisher nur den energetischen Bandleader von Good Weather Forcast oder den Moderator der genannten Events sieht, darf sich auf diese neue Phase freuen: Denn ich bin mir sicher, dass Flo seine vielfältigen Gaben als neuen Nationalleiter von Campus für Christus Deutschland weiter ausbauen wird und freue mich auf sein geistliches und unternehmerisches Prägen, die richtungsweisenden Inputs und seinen Humor, der unseren Ministry-Alltag auflockert. 

Im Namen der ganzen Geschäftsleitung, die hinter dir steht, wünschen wir dir, Flo, für dein ganz persönliches Neuland Gottes Segen und geistgeleitete Führung.

Julia Spanka, Mitglied der Geschäftsleitung

Es kommt mir vor als wären es drei Monate. Aber es sind tatsächlich schon drei Jahre. Vor drei Jahren sind wir gemeinsam mit Raphael F. und Andreas Fürbinger angetreten, um Campus für Christus in eine neue Phase zu leiten. Jetzt, drei Jahre später, bin ich einmal mehr erstaunt und dankbar, was wir gemeinsam mit allen CAMPUS-Mitarbeitenden in den letzten drei Jahren erreichen durften. Mit deiner visionären Energie und deinem Mut theologisch und unternehmerisch neu zu denken, hast du, Boppi, einen riesen Anteil an den Schritten, die wir als CAMPUS-Community in Richtung Neuland gegangen sind. Gerade die Tatsache, dass ich jetzt von dir die Gesamtleitung übernehmen darf und das gemeinsam mit einem absolut genialem Geschäftsleitungsteam, ist ein deutliches Indiz für deine erfolgreiche Arbeit bei Campus für Christus Deutschland. In diesem Sinne: Merci vielmals! Merci für dein Invest, Boppi. Ich freue mich, dass du uns als Mitglied des neuen Präsidiums von CAMPUS erhalten bleibst und wir auch mit dir als einen unserer europäischen Leiter auch in Zukunft eng unterwegs sein dürfen. Tschau, Boppi!

Dein Flo Stielper

 

Unser humanitärer Partner GAiN ist für uns direkt vor Ort in der Ukraine, um den Menschen zu helfen und ein Stück Hoffnung zu schenken. Hierbei erleben unsere Kollegen diverses mit Gott und den Menschen vor Ort. So auch dieses Beispiel einer bewegenden Geschichte von Artem und seinen Großeltern, die wir gerne mit dir teilen möchten.

Artem ist 19 Jahre alt. Sie wohnten in Hostomel, eine der Städte am Stadtrand von Kiew, die Tag für Tag von der russischen Armee umkämpft wird und vor allem wegen ihres Flugplatzes begehrt ist. Glücklicherweise konnte er noch mit seinen Großeltern fliehen, nicht aber mit seinen Eltern und seiner Schwester. Sie leben in Cherson. “Dort ist der Krieg besonders schlimm”, erklärt er, “wir wollen auch sie evakuieren. Wir beten, dass es ihnen gut geht.” Der Blick in seinen Augen spricht, wie bei den meisten Ukrainern, die wir bisher getroffen haben, für sich. Sie müssen gar nichts sagen. Morgen wird ein weiterer langer Tag für Artem sein. Sie planen, eine andere Stadt in der Nähe der Grenze zu erreichen, und von dort aus vielleicht nach Polen zu fahren. Aber im Moment ist es für ihn wahrscheinlich am dringendsten, nicht an morgen zu denken, zumindest nicht für eine kurze Zeit. “Wir müssen jetzt einfach nur schlafen, etwas essen und Ablenkung haben, denn wir haben eine Menge Sorgen”.

Als Artems Großvater versteht, dass wir hier sind, um ihnen zu helfen, verbeugt er sich leicht vor uns als ein einfaches Zeichen der Dankbarkeit. Ich sage ihnen, das sei das Mindeste, was wir tun könnten. Wir winken zum Abschied. Wir haben noch eine lange Fahrt zurück nach Polen vor uns, aber sie haben eine noch viel längere Fahrt zurück zu Hoffnung, Freude, Zielen, Träumen und zum Frieden im Herzen.

von Pau, GAiN-Mitarbeiter 

160.000 Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz beten und spenden für die vom Krieg betroffenen Menschen. 

Der Krieg in der Ukraine löst große Betroffenheit aus und lässt uns sprachlos auf die Nachrichten und Bildschirme blicken. Die große Hilfsbereitschaft der Bevölkerung in allen Teilen Europas ist dabei ein bewegender und heller Hoffnungsschimmer. In dieser Krise rief ein breites Netzwerk von Gläubigen über alle Kirchengrenzen hinweg zum gemeinsamen Gebet, zur konkreten Hilfe und großzügigen Spenden auf.

Auf Initiative von uns, Campus für Christus,  fand am 11. März 2022 die Benefizveranstaltung ‚Hoffnungsschimmer22‘ statt. 

Über 160.000 Menschen sahen am Freitagabend um 20:15 Uhr auf www.hoffnungsschimmer22.de und auf BibelTV das abwechslungsreiche und emotionale Programm von Hoffnungsschimmer22, dass unter dem Motto “mitfühlen, beten, geben und helfen” stand. Flo Stielper (Initiator des Abends) ließ vor allem Betroffene des Krieges im Studio und per Live-Schalte in Kiew zu Wort kommen. Im Zentrum des Abends standen Vertreterinnen und Vertreter humanitärer Werke, die von ihrer Arbeit für die Flüchtenden berichteten. Inspirierende Gedankenanstöße von Dr. Johannes Hartl, Samuel Koch und Andreas “Boppi“ Bopparts bereicherten das Programm. Auftritte verschiedener Künstlerinnen und Künstler, wie Claudia Santoso (Gewinnerin von Voice of Germany 2019), Samuel Harfst und Good Weather Forecast sowie Kunst-, Tanz- und Spoken-Word-Beiträge, schafften Raum, das Gehörte zu verarbeiten. Politiker und Influencer brachten mit Grußworten ihre Unterstützung zum Ausdruck. Die Zuschauerinnen und Zuschauer zu Hause wurden eingeladen, sich auf verschiedene Weisen zu beteiligen.

Die Fürbitte wurde von Tobias Bilz (Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens) eröffnet. Anschließend luden Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Kirchen, Verbände und Organisationen zum gemeinsamen Gebet mit Menschen im Studio und vor den Bildschirmen ein.

Auch zum großzügigen Spenden wurden die Zuschauenden ermutigt. Insgesamt wurden an diesem Abend knapp 250.000 EUR gespendet, die nun an die beteiligten Hilfsorganisationen ausgezahlt werden. Kyrill Schmidt (Logistikleiter unseres humanitären Partners GAiN gGmbH) animierte zudem zur Mitmach-Aktion “PAXs mit Liebe” (Packen von Hygieneprodukten für Geflüchtete) auf.

„Wir sind für die rege Beteiligung und die großzügigen Spenden dankbar“, so Flo Stielper, „und glauben, dass mit den vielen gesprochenen Gebeten und den eingegangenen Finanzen viel Gutes bewegt werden wird.”

Nach einem feinfühligen und bewusst mit leisen Tönen gestalteten Abend verabschiedete Thomas Maria Renz (Weihbischof des Bistums Rottenburg-Stuttgart) die Zuschauerinnen und Zuschauer. Viele Zuschauer ließen sich direkt in das anschließende Online-Gebetsangebot Europe Prays Together des Gebetshauses Augsburg einladen.

Was war das für ein Jahr 2021? Als wäre Corona nicht schon genug gewesen, hat die Flut in Teilen Deutschlands viele Menschen schwer getroffen. Bei Campus für Christus und GAiN waren wir uns einig: wir gehen auch mit unserer Trauer, Wut und Angst zu unserem großen Gott. Und Gott gab uns den Impuls, für diese Situation nicht nur im Gebet einzustehen, sondern auch praktisch anzupacken. So entstand innerhalb von sieben Tagen die Benefizaktion Hoffnungsschimmer 21, gemeinsam initiiert mit “Deutschland betet”. Am 28. Juli wurde die Aktion gemeinsam mit weiteren Partnern durchgeführt. In ganz Deutschland versammelten sich Menschen vor ihren Bildschirmen, um für die Betroffenen zu beten und zu spenden, sodass mehr als 420.000 EUR gesammelt werden konnten, um Hilfsgüter und die dringend benötigten Maschinen und Werkzeuge für Reparaturen und Wiederaufbau bereitzustellen. Wir setzen uns auch dafür ein, dass nach und nach Orte wieder aufgebaut werden, an denen Menschen zusammenkommen können, um gemeinsam nach vorne zu blicken. Sei es das Vereinsheim des Fußballvereins Ahrweiler BC oder die St. Josef Kapelle in Walporzheim, durch Hoffnungsschimmer 21 konnten Geld- und Sachspenden an Orte der Gemeinschaft gegeben werden. Not macht ja bekanntlich erfinderisch – und sie schweißt zusammen. Vereine, Kirchen und Menschen sind als kleine Lichter füreinander eingestanden, um einen Unterschied zu machen und wurden so zusammen zu einem Signalfeuer der Hoffnung.

Amos Koch, Mitarbeiter von GAiN in Nürnberg, wurde für einen Einsatz vor Ort in Altenahr im Sommer 2021 von seiner Arbeit freigestellt. Amos erzählt davon, wie sehr ihn diese Tage im rheinland-pfälzischen Katastrophengebiet bewegt haben:

“Zwei Tage lang habe ich bei Renovierungsarbeiten in Kellern von verschiedenen Betroffenen mitgearbeitet. Außerdem habe ich mit anderen Helfern zusammen Menschen mit Kaffee und Kuchen besucht, um ihnen in dieser Zeit eine Freude zu machen. Ein echter Hoffnungsschimmer war für mich zu sehen, wie Betroffene, Helfer, Sanitäter und Verantwortungsträger täglich in den Versorgungszelten zum Essen zusammenkamen. Hier haben sie sich über ihre Situation unterhalten, Informationen ausgetauscht und sind gemeinschaftlich durch diese Katastrophe und die Wiederaufbauarbeiten gegangen. Jegliche Meinungsverschiedenheiten oder gar Nachbarschaftsfehden sind hier weit in den Hintergrund gerückt. Ich wünsche den Menschen vor Ort, dass sie gut durch die kalten Wintermonate kommen und weiterhin die Hoffnung nicht aufgeben! Es ist essentiell für sie, dass schnell die großen Fragen geklärt werden, wie die Wiederaufbau-Förderung durch staatliche Mittel oder Bebauungspläne. Und ich wünsche mir, dass in den nächsten Jahren ein blühender Tourismus in diese Region zurückkehrt.”

von Nathalie Steinhauer, CAMPUS inside Redaktionsteam