Aus dem Gefängnis Pornografie ausbrechen

Beitrag

„Wir helfen Menschen aus einem der größten Gefängnisse Deutschlands auszubrechen. Dieses Gefängnis heißt Pornografie.“

Im Podcast von FAMILYLIFE erzählen Tobias Dietrich und Rebekka Robert
von ihrer Pornografiesucht und ihrer Arbeit im Verein Free!ndeed.

Der Podcast familylife FIVE ist das Ergebnis unserer Leidenschaft für starke Ehen. In unseren
5 und mehr Minutenimpulsen geben verschieden Leute spannende Einblicke in ihre ganz
persönlichen Beziehungserfahrungen und sprechen offen über die Challenges, die mit dem
Eheleben einhergehen. Etwa 1x monatlich posten wir auch längere Interviews von
Beziehungsexperten oder Beziehungsfreaks. In jeder Episode gibt es außerdem immer eine
ganz praktische Anregung zum Ausprobieren, die Wachstum in der Beziehung bewirken
kann.

Ganz aktuell dort das Interview mit Tobias Dietrich und Rebekka Robert. Sie erzählen von
ihrer Pornografiesucht und Arbeit im gemeinnützigen christlichen Verein Free!ndeed. Hier
geht’s zum Interview.

 

FAMILYLIFE: Euch beiden ist das Thema wichtig, da ihr beide davon betroffen wart. Wasist das Gefährliche an Pornografie?

TOBIAS: Pornografisches Material macht abhängig und hat drei Merkmale, die die Sucht
sehr verstärken:
1. Es ist heutzutage überall verfügbar.
2. Man kann es ganz anonym konsumieren.
3. Es ist zum großen Teil sogar gratis.
Ich habe selbst erlebt, dass man durch Pornografiekonsum abstumpft. Man gewöhnt den
Körper an dieses Gefühl des Höhepunkts, alles andere wird uninteressant. Sexualität ist aber
viel mehr als nur der Höhepunkt.

REBEKKA: Ja genau. Pornografisches Material und Selbstbefriedigung verengen das Bild
von Sex so sehr! Eine der größten Lügen ist die Behauptung, dass sich diese Abhängigkeit mit
Beginn einer Beziehung einfach abstreifen lässt. Das ist nicht so, denn es ist ein
Suchtverhalten. Und diese Sucht, dieser Konsum, beeinflusst das gesamte Denken über
Sexualität, auch wenn man als Paar eigentlich ein erfülltes Sexualleben haben könnte.

 

 

FAMILYLIFE: Was erwartet jemanden, der sich auf die Seite von Free!ndeed klickt?

TOBIAS: Wir haben ein breites Angebot. Ein Kernstück ist sicherlich unser Online-Kurs, an
dem man individuell oder mit Unterstützung durch einen Rechenschaftspartner teilnehmen
kann. Es gibt darüber hinaus auch einen Suchttest, wir bieten persönliches Gebet an und
haben sogenannte „Freiheitsgruppen“, in denen man sich mit anderen Betroffenen
austauschen kann. Dieses Prinzip der Rechenschaft ist wichtig. Es ist so zentral, sich in
diesem Bereich anderen gegenüber zu öffnen.

REBEKKA: In der Frauenarbeit unterstützen wir als zweiten Schwerpunkt Frauen, die einen
süchtigen Partner haben. Denn, wenn einer abhängig ist, sind beide stark davon betroffen.
Jedoch hilft es nicht, dem Partner Druck zu machen oder kontrollieren zu wollen. Aber
genauso wie die süchtigen Dinge ans Licht kommen müssen, tut es auch gut, den Schmerz mit
anderen zu teilen.

FAMILYLIFE: Was ist euch besonders wichtig für unser Hörer?

R & T: Freiheit in diesem Bereich ist möglich, auch für dich.

Mehr darüber, was Tobias und Rebekka persönlich erlebt haben, wie diese Freiheit möglich
ist und wie man als Einzelperson oder als Paar dieses Thema anpacken kann im Podcast oder
bei https://free-indeed.de/.

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